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Venedig-Reise
Titel Venedig-Reise
Caption Italien, Venedig, 10.09.2020, Kein Kreuzfahrtschiff versperrt den Blick auf den Markus-Turm ( Campanile di San Marco ) und Piazza San Marco ( Markusplatz ) rechts im Bild der Dogenpalast (Palazzo Ducale) er zaehlt zu den bedeutendsten Profanbauwerken der Lagunenstadt; er liegt an der Piazetta San Marco direkt neben dem Markusdom, mit dem er jahrhundertelang das politisch-religiöse Zentrum Venedigs bildete. Über 900 Jahre war der Dogenpalast die Residenz von insgesamt 120 Dogen der Republik Venedig, die hier Ratsversammlungen abhielten, Staatsbesuche empfingen und pompoese Feste veranstalten; zusaetzlich enthielt der Palast auch Gerichtssaele und Gefaengniszellen. Bereits am Beginn des 9. Jahrhunderts entstand als Vorgaengerbau des Dogenpalastes eine Residenz am „Rivo Alto“. Das Gebaeude aus Holz brannte jedoch 976 zusammen mit der ersten Markuskirche vollständig nieder, auch ein kastellartiger Neubau mit Tuermen, Wassergraben und Mauerring wurde wieder zerstoert. Den Grundstein fuer den eigentlichen Dogenpalast legte der Doge Sebastiano Ziani am Ende des 12. Jahrhunderts mit einem dreifluegeligen Gebaeudekomplex, der u. a. den Justizpalast und den Versammlungssaal für den „Großen Rat“ enthielt. Unter dem Dogen Domenico Gradenigo begann ab 1340 ein Umbau im gotischen Stil, der bis heute das Bild des Dogenpalastes entscheidend praegt. Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts folgten weitere Baumaßnahmen, sodass sich das Gebaeude als einzigartige Stilmischung aus fruehen orientalischen Elementen, Gotik und Renaissance präsentiert. Nach dem Ende der Republik Venedig residierten mehrere Aemter und Institutionen im Palast, seit 1923 ist der Komplex als Museum für die Oeffentlichkeit zugaenglich. Rechts im Bild die Biblioteca Nazionale Marciana.Die beeindruckende Bibliothek ist unter zahlreichen Namen bekannt: Biblioteca Marciana, Libreria Sansoviniana, Markusbibliothek, Biblioteca Nazionale Marciana oder Libreria di San Marco. Sie gilt als Hauptwerk des Architekten und Bildhauers Sansovino, der im Jahr 1537 mit dem Bau begann. Nach seinem Tod vollendete Vincenzo Scamozzi den Bau 1588. Der Meister Andrea Palladio bezeichnete die Bibliothek einst sogar als das praechtigste Gebaeude seit der Antike. Aufgrund der Corona-Pandemie und der weltweiten restriktiven Reisebeschraenkunen sind extrem wenig Touristen in der Stadt., 11234217
Aufnahmedatum 10.09.2020
Bildnachweis Thomas Raupach
Bildname TCR2020091017
Bildgröße 5856px x 3909px, 49,60 cm x 33,10 cm (300 dpi)
Model Release Keine Angabe
Property Release Nicht spezifiziert

Ort Venedig
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